Anfang Februar 2017 nahm ich an einem Workshop für juristische Portugiesisch-Übersetzer teil zum Thema „Schlüsseltexte in Strafverfahren (Brasilien und Portugal)“. Es handelte sich um die 11. Ausgabe des vom Übersezterverband ATICOM veranstalteten Workshops in Frankfurt am Main. Zum sechsten Mal hintereinander habe ich diese jährliche Gelegenheit genutzt, um meine juristischen Kenntnisse zu vertiefen und mich mit Fachkolleginnen und -kollegen auszutauschen.
Am ersten Seminartag fand der Vortrag „Einführung in das brasilianische Strafprozessrecht“ vom Anwalt Luís Henrique Alves Sobreira Machado (Anwaltskanzlei Machado Ramos & Von Glehn aus Brasília), gefolgt von einer Fragerunde zur Übersetzung einzelner Fachbegriffe aus dem brasilianischen Strafrecht und Strafprozessrecht.
Am zweiten Tag hielt Dr. Cornelia Plag (Universität Coimbra) den Vortrag „Vorstellung der zentralen Textsorten in portugiesischen Strafverfahren“. Danach gab es eine Diskussion und gemeinsame Erarbeitung der Übersetzung von Termini, Phraseologismen und Textbausteinen portugiesischer Texte aus strafrechtlichen Gerichtsakten.
Angaben zur Veranstaltung
| Veranstaltungsart | zweitägiger Workshop in deutscher und portugiesischer Sprache |
| Bezeichnung | „Schlüsseltexte in Strafverfahren (Brasilien und Portugal“ |
| Veranstalter | ATICOM – Fachverband der Berufsdolmetscher und Berufsübersetzer |
| Leitung / Referenten | Prof. Dr. Tinka Reichmann, Susanna Lips, Luís Henrique Alves Sobreira Machado, Dr. Cornelia Plag |
| Datum | 4. und 5. Februar 2017 |
| Veranstaltungsort | mainhaus Stadthotel • Lange Str. 26 • 60311 Frankfurt am Main |
| Themenübersicht | • Einführung in das brasilianische Strafprozessrecht • Überblick über Textsorten und Formulierungen in portugiesischen Strafverfahren • Gemeinsame Erarbeitung eines zweisprachigen Glossars Deutsch und Portugiesisch zum Thema Strafprozessrecht |
